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Parodontologie

Parodontologie

Bei einer Parodontitis ist der Zahnhalteapparat entzündet, der die Zähne im Kiefer verankert. Patienten bemerken die Erkrankung meist lange Zeit nicht, denn sie führt selten zu Schmerzen. Nur relativ harmlos wirkende Symptome wie Zahnfleischbluten, gerötetes Zahnfleisch und Mundgeruch deuten darauf hin.

Doch ebenso wie Karies führt die Parodontitis häufig zu starken Schäden und kann den Erhalt der Zähne bedrohen. Außerdem legen verschiedene Studien nahe, dass die dauerhafte Entzündung des Zahnbetts Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar den Verlauf von Schwangerschaften negativ beeinflussen kann.

Wie entsteht die Erkrankung?

Eine Parodontitis entwickelt sich in der Regel aus einer Zahnfleischentzündung, die meist durch bakterielle Beläge hervorgerufen wird. Anfangs reichen einfache Maßnahmen wie eine professionelle Zahnreinigung und eine verstärkte Mundhygiene aus, um sie zum Abheilen zu bringen.

Unbehandelt kann sie sich jedoch ausbreiten: Durch die ständige Entzündung löst sich das Zahnfleisch etwas vom Zahn ab. In dem entstehenden Spalt, der so genannten Zahnfleischtasche, setzen sich bakterielle Beläge fest, die sich auch mit sorgfältiger häuslicher Zahnpflege nicht mehr entfernen lassen.

Im weiteren Verlauf entzünden sich immer größere Bereiche der Zahnfleischs und der darunter liegenden Schichten. Letztendlich kann der Kieferknochen angegriffen werden. Im Einzelfall verliert der Zahn seinen festen Halt im Zahnbett und muss entfernt werden.

So behandeln wir Sie…

Dr. med. dent. Stephan Lütchens | Bonner Straße 207 | 50968 Köln-Bayenthal | Impressum